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Angeregt durch die MDR-Sendung „tierisch-tierisch“ fanden sich im November 1995 zehn Tierfreunde zusammen, um sich gemeinsam für den Tierschutz einzusetzen. In unserer Chronik finden Sie weitere Punkte der Vereinsgeschichte.

Die Vereinsarbeit

Unsere gesamte Vereinsarbeit wird hauptsächlich durch ca. 15 ehrenamtliche Helfer geleistet. Der Verein hat momentan ca. 85 Mitglieder. Arbeiten in und an der Tierschutzstation wurden teilweise durch Arbeitsfördermassnahmen unterstützt. In den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, zwei Midi-Jobs zu schaffen, um die Tierschutzstation weiterhin zu betreiben. Dadurch ist es uns möglich, feste Öffnungszeiten und die artgerechte Betreuung der Tiere, durch Sachkundenachweise und weitere Schulungen beider Angestellter, zu gewährleisten.

Der Tierschutzverein Marienberg und Umgebung betreut durch Verträge mit der Bergstadt Marienberg eine Fläche von 133,5km² und ist somit für Fundtiere in der Flächenmäßig größten Gemeinde im Landkreis zuständig.

Unsere Pläne

Durch die Eingemeindung der Stadt Zöblitz und den dazugehörigen Ortsteilen, wird eine Erweiterung der Tierschutzstation in naher Zukunft erfolgen. Je nach unserer finanziellen Situation und den rechtlichen Möglichkeiten wollen wir schnellstmöglich mit der Umsetzung anfangen.

Das Beste wäre es, wenn wir alles Leid der Tiere durch eine bessere Aufklärung der Bevölkerung abwenden könnten. Wir wollen auch hier unsere Anstrengungen in Zusammenarbeit mit der örtlichen Presse, sowie dem Regionalfernsehen verstärken.

 

Unsere Motivation

Tiere sind eine wunderbare Bereicherung unseres Lebens und sollten als Mitgeschöpfe geachtet werden. Wenn sie artgerecht untergebracht werden, können uns die Tiere viel Freude bereiten. Bei der heutigen gesellschaftlichen Entwicklung werden aber viele Geschöpfe dieser Erde vergessen.
Die gnadenlose Ausbeutung bestimmter Kontinente, die Zerstörung unserer Umwelt, die Kriege zwischen Völkern.. die sinnlose Jagd auf viele Tierarten, das qualvolle Sterben von Tieren.
Wir erkennen heute nur langsam die Folgen unseres (un-)menschlichen Handels. Das gehäufte Auftreten von Naturkatastrophen, die globale Erwärmung, das Erscheinen neuer Krankheiten, das ständige Wachsen der Müllberge... Die Natur in all ihrer Vielfalt bleibt dabei auf der Strecke. Pflanzen und besonders auch Tiere verschwinden oft unter Qualen für immer von unserer Erde.
Viele aber verschließen die Augen vor diesen zu eindeutigen Zeichen menschlichen Fehlverhaltens. Wenn nicht alle bald diese Zeichen erkennen und entsprechend handeln, wird unsere Erde bald ein toter Planet im All sein.

Wir aber wollen helfen die Schöpfung zu bewahren.

„Wenn viele kleine Leute,
an vielen kleinen Orten,
viele kleine Dinge tun,
können sie das Gesicht der Welt verändern.“

Dieses Zitat eines unbekannten Denkers haben sich viele Vereine zum Grundsatz ihres Handelns gemacht. Da ein Mensch allein nicht die Möglichkeit hat, alle Probleme zu lösen, haben wir uns zusammengefunden, um uns gemeinsam für Tiere einzusetzen. Dabei wollen wir aber auch unseren Beitrag zur Gestaltung unserer Gesellschaft leisten.

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