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Tierheime helfen_Hund
Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Mehr Unterstützung für Tierheime durch die Politik

Besonders aufgrund fehlender ausreichender Unterstützung durch Kommunen sind viele Tierheime in finanzieller Not. Mit einer Petition will der Deutsche Tierschutzbund den Druck auf Bund, Länder und Kommunen erhöhen. Die Petition, die der Verband im Rahmen der Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ ins Leben gerufen hat, fordert die Politik auf, entstehende Kosten für die Aufgaben, die u.a. im Auftrag der Kommunen erfüllt werden, kostendeckend zu erstatten. Die gesammelten Unterschriften wird der Verband im September an Parlamentarier übergeben.

„Tierheime leisten Großartiges und sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Tierschützer sind keine Bittsteller – sie haben einen Anspruch auf faire Bezahlung der von ihnen für die Gesellschaft und im Auftrag der Kommunen erbrachten Leistungen. Im Koalitionsvertrag der derzeitigen Bundesregierung steht das Versprechen, sich um die Lage der Tierheime zu kümmern. Es wird Zeit, dass etwas passiert“, erläutert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Der vom Deutschen Tierschutzbund initiierte Parlamentskreis Tierschutz im Deutschen Bundestag hat eine fraktionsübergreifende Resolution verfasst, in der er eine klare Forderung aufstellt: Die öffentliche Hand muss sämtliche Kosten, die den Tierschutzvereinen durch die Übernahme staatlicher Aufgaben entstehen, voll ersetzen und die gesamtgesellschaftliche Leistung der Tierschützer angemessen honorieren. Bundesminister Christian Schmidt hat angekündigt, dass er im September einen Runden Tisch einberufen will. Bisher haben sich die kommunalen Spitzenverbände auf höchster Ebene immer geweigert, die Lage der Tierheime offiziell zu besprechen. Neben der Frage der kostendeckenden Erstattung für die Leistungen, die die Tierheime für die Kommunen, Land und auch Bund übernehmen, steht eine weitere Forderung im Raum: „Wir haben einen massiven Investitionsstau in den Tierheimen. Da geht es um Sanierung und energetische Maßnahmen, aber auch Ausbauten als Folge von Gesetzgebung und Vollzugsdefiziten. Daher brauchen wir dringend zusätzlich einen Investitionstopf von derzeit mindestens 50 Millionen Euro. Bei kommunalen Einnahmen aus der Hundesteuer in Höhe von jährlich fast 300 Millionen muss das machbar sein“, so Schröder.

Die Fundtierbetreuung ist laut dem Fundrecht eine Pflichtaufgabe der Kommunen, welche die Tierheime in deren Auftrag übernehmen. Auch beschlagnahmte oder sichergestellte Tiere werden im Auftrag von Ämtern betreut. Doch obwohl die Kommunen 80 Prozent der Aufgaben im Tierheim beanspruchen, erstatten Sie nur knapp 25 Prozent der Kosten.

Zur Petition: http://www.tierschutzbund.de/protestieren-tierheime.html

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  • letzte Änderung: Dienstag, 12. Dezember 2017