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Liebe Tierfreunde,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende und auch dieses Jahr wollen wir Rückschau halten. Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen und berichten, mit ein paar Geschichten aus dem Alltag in der Tierschutzstation und dem Verein, was durch Ihre Hilfe alles möglich wurde.

Auch dieses Jahr war Radio Erzgebirge bei uns zu Besuch und stellte für Ihre Sendereihe „Notfellchen“, am 02.06. Hänsel vor. Aufgrund dieses Beitrages konnte Hänsel kurz darauf in ein neues zu Hause ziehen, wo es ihm sehr gut geht. Zweimal war das Mittel Erzgebirgs Fernsehen da und berichteten über die Arbeit des Vereins und über den bevorstehenden Tag der offenen Tür. Am 15.09. stellten wir uns mit einem Infostand beim "Tag des Ehrenamtes" in der Stadthalle Marienberg vor.

Der Tag der offenen Tür am 25.08., wurde von zahlreichen Interessierten besucht und neben Kinderschminken, Glücksrad und Dosenwerfen, gab es Informationsstände des BARF-Shop Marienberg, der Tierheilpraxis Yvonne Bilz und der Tierarztpraxis Dr. Barthmann. Der Hundesportverein SV OG Marienberg zeigte bei Vorführungen die Ausbildung und das Können von Schutzhunden.

Zwei tierische Fälle haben uns dieses Jahr besonders bewegt. Zum einen wurde am 31.08. auf dem Parkplatz des Netto Marktes eine Katze gefunden, die dort ziellos umherirrte. Als wir sie abholten, sind uns sofort ihre trüben Augen aufgefallen und am 03.09. meldete sich ein Mann ganz aufgeregt bei uns und fragte nach, ob seine Katze bei uns in Betreuung wäre. Wie sich im Gespräch herausstellte, war es tatsächlich seine Katze, die wir ein paar Tage vorher aufnahmen. Sie war zum Zeitpunkt Ihres Fundes 19 Jahre alt und vollständig erblindet. Überglücklich konnte der Mann seine „alte Dame“ wieder mit nach Hause nehmen.

Ein trauriges Beispiel ist dieses Jahr Horatio. Er ist ein sehr lieber Kater, der von Anfang an sehr verschmust und zutraulich ist und durch einige Hinweise die wir erhalten haben, sehr wahrscheinlich ausgesetzt wurde. Der arme Kerl fraß schlecht und knirschte mit den Zähnen. Bei der Untersuchung durch den Tierarzt wurden nicht nur 4 schlechte Zähne gezogen, auch ein Geschwür im Maul wurde festgestellt. So erklärte es sich, dass dieser liebe Kerl von seinen Besitzern „abgeschoben“ wurde. Die Behandlung war Ihnen scheinbar zu teuer oder zu aufwändig, da er wegen des Geschwürs regelmäßig Antibiotika bekommt. Horatio ist durch die vielen Untersuchungen und Tabletten die er einnehmen muss, uns nicht böse, sondern immer noch so verschmust wie am Anfang.

Wir möchten uns nochmals herzlich bedanken und wünschen Ihnen alles erdenklich Gute, ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins Neue Jahr.

In der Hoffnung, dass Sie uns auch weiterhin unterstützen, verbleiben wir in tierschützerischer Verbundenheit

Ihr Vorstand des Tierschutzvereins Marienberg und Umgebung e.V.

Hund

Ich wurde am 01.11.2018 gegen 18:30 Uhr in Reitzenhain an der Kreuzung nach Künhaide gefunden. Ich bin männlich und ca. 1 - 2 Jahre alt. Zwar bin ich gechippt, aber leider nicht registriert. Mein Frauchen bzw. mein Herrchen findet mich beim Tierschutzverein, wo ich auf Sie warte.

UPDATE: Der Hund wurde von seinem Besitzer abgeholt. Vielen Danke für Ihre Unterstützung und Mithilfe!

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Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Mit der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit am 28. Oktober steigt für Autofahrer die Wildunfall-Gefahr. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Indem die Uhr um eine Stunde zurückgestellt wird, fällt der Berufsverkehr weitestgehend genau in die Dämmerung und somit in die Zeit, in der viele Wildtiere unterwegs sind. Neben unzähligen Igeln, Mardern, Greif- und Singvögeln, sterben jedes Jahr im Durchschnitt allein etwa 200.000 Rehe und über 25.000 Wildschweine im Straßenverkehr. Mit 275.000 Wildunfällen im Jahr 2017 waren es nach Angaben der deutschen Versicherer mehr als je zuvor. Mehrere Tausend Menschen werden jährlich verletzt, zum Teil auch mit Todesfolge. Um das Risiko zu minimieren, raten die Tierschützer Autofahrern insbesondere in Risikogebieten die Geschwindigkeit anpassen.

„Besonders gefährlich sind Straßen durch Feld- und Waldgebiete – auch dann, wenn keine Schilder auf den Wildwechsel hinweisen. Zur Vorbeugung ist dort verstärkt eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise sinnvoll“, rät James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund. So lange herannahende Fahrzeuge nicht schneller als 50 bis 60 Kilometer pro Stunde fahren, haben Wildtiere zumindest noch eine Chance zur Flucht. Autofahrer sollten einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten, bremsbereit sein und die Seitenstreifen im Blick behalten. Nur so hat der Fahrer die Möglichkeit, rechtzeitig zu bremsen. Taucht Wild am Straßenrand auf, kann man versuchen, es durch lautes Hupen auf die Gefahr aufmerksam zu machen und vom Straßenrand zu vertreiben. Die Scheinwerfer aufzublenden bewirkt eher das Gegenteil: Das grelle Licht kann die Tiere verwirren und ihnen jede Orientierungsmöglichkeit nehmen. Oft geraten sie erst dadurch wirklich in Gefahr. Zudem ist zu beachten, dass einem Tier, das die Straße überquert, oft weitere folgen.

Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Wildunfall, ist umgehend die Unfallstelle abzusichern und die Polizei vor Ort zu informieren. „Jeder Fahrzeugführer hat die ethische und gesetzliche Verpflichtung, sich um ein angefahrenes Tier zu kümmern. Aber auch eine Person, die den Unfall nicht selbst verursacht hat, sollte nicht wegschauen, sondern handeln“, so Brückner abschließend.

Fundkatzen

Wir beiden sind in Lauterbach, heute (21.10.2018) gefunden worden, aber wir sind schon längere Zeit dort unterwegs. Wir sind ca. 3 Monate alt. Unser Frauchen bzw. Herrchen Herrchen findet uns beim Tierschutzverein, wo wir auf sie warten.

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