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Schwanzmeise-Futter
Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Wenn die Temperaturen fallen, stellen sich viele Tierfreunde die Frage, ob die bei uns überwinternden Vögel bei ihrer Futtersuche unterstützt werden müssen. Manche Experten plädieren sogar dafür, Vögel ganzjährig zu füttern. Hierzu gibt es unterschiedliche Argumente, die zu überprüfen und abzuwägen sind.

Die Gegner der Fütterung befürchten einen unkontrollierten Eingriff in den Ablauf der Natur, der den natürlichen Ausleseprozess verhindere. Kranke und schwache Tiere würden durch den Winter gebracht, obwohl die Natur dies nicht vorgesehen hätte. Außerdem würden nur solche Vogelarten unterstützt, die dies nicht nötig hätten, da ihr Bestand ohnehin nicht gefährdet sei. Seltenere Arten würden dabei noch weiter zurückgedrängt.

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Es handelt sich um einen ca. 5 Monate alten Rüden, der angeblich in Marienberg irgendwo Richtung tschechische Grenze gefunden wurde und von den Findern in einem Tierheim im Stuttgarter Raum abgegeben wurde. Wir sind auf der Suche nach Personen, die etwas über die Herkunft des kleinen Kerls sagen können.

Luna
Belgischer Schäferhund (Malinois)
Hündin
10 Jahre

Luna hatte bislang ein schönes Zuhause. Viele Jahre lebte sie bei ihrem Herrchen. Aber der Mann ist verstorben. Er lebte allein mit Luna und es gibt niemanden, wo sie hin könnte. Deswegen wartet sie inzwischen seit November auf jemanden, dem sie erneut ihr Herz schenken kann. Luna ist schon zehn Jahre alt, aber sie ist topfit. Sie beherrscht die Grundkommandos, und sie ist auch leinenfähig. Allerdings muss man sie manchmal auch zur Räson bringen, denn sie kann ganz schön ziehen. Zu zart sollte das Persönchen am anderen Ende der Leine also nicht sein. Ansonsten ist Luna unkompliziert, eine ganz liebe Hündin, die Streicheleinheiten liebt. Ihr Herrchen vermisst sie schmerzlich, und die Leute in der Tierschutzstation haben uns auch erzählt, dass sie gar nicht versteht, warum sie plötzlich hier sein muss. Ein Haus mit Garten und einem Zwinger wäre ideal für Luna. Sie ist Zwinger gewöhnt. Wer der hübschen Luna ein Zuhause geben möchte, sollte schon Hundeerfahrung haben.

Veröffentlicht am 11.01.2019 von Radio Erzgebirge

https://www.radioerzgebirge.de/beitrag/notfellchen-huendin-luna-569501/

Luna-Schnee
Foto: Radio Erzgebirge - Notfellchen Januar

Das Fell reicht als natürlicher Wärmeschutz bei Hunden aus, „Winterbekleidung" für gesunde Tiere ist unnötig und nicht artgerecht. Tierhalter können dennoch Vorkehrungen beim täglichen Gassigang treffen, damit die Tiere gut durch den Winter kommen. Auch für Tiere auf Weiden oder für die Fütterung von Vögeln gibt es Tipps.

Bei sehr niedrigen Temperaturen sollten Hunde lieber mehrmals täglich kurz ausgeführt werden. Vor allem mit kurzhaarigen, alten und kranken Hunden ist bei klirrender Kälte und beißendem Wind auf ausgedehnte Spaziergänge zu verzichten. Auf jeden Fall sollte der Spaziergang aber abgebrochen werden, wenn der Hund zu zittern anfängt. In Verbindung mit Nässe setzt auch Hunden die Kälte verstärkt zu. Für viele Hunde ist der Schnee eine „kulinarische" Verlockung. Dennoch ist Vorsicht geboten: Die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen. Nach dem Spaziergang sollten die Hunde sorgfältig abgetrocknet und vor Zugluft geschützt werden. Die Pfoten sollten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült werden, wenn sie in Kontakt mit Streusalz gekommen sind.

Um die Sicherheit des Hundes in der dunklen Jahreszeit zu gewährleisten, sollten Hundehalter ein Leuchthalsband oder Blinklichter an Halsband oder Brustgeschirr anbringen, sodass die Tiere auch schon aus großer Entfernung von Auto- und Radfahrern gesehen werden können.

Pferde, Rinder und Schafe können kalte Temperaturen gut vertragen. Bei extremen Temperaturen ist es jedoch ratsam, die Tränken regelmäßig daraufhin zu kontrollieren, ob das Wasser nicht eingefroren ist. Für die Tiere ist zudem ein Witterungsschutz wichtig - mindestens in Form von Windnetzen. Liegeflächen sollten tief eingestreut sein.

Fütterung von Vögeln

Niedrige Temperaturen, Frost und Schneefälle erschweren die Nahrungssuche für heimische Vögel. Der Deutsche Tierschutzbund rät Tierfreunden, die ein Futterhäuschen oder Meisenglocken eingerichtet haben, auf geeignete Nahrung zu achten und täglich hinsichtlich der Vorräte zu kontrollieren.

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